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Tragödie und Komödie - zwei Genres

Als Genre bezeichnet man die Klassifikation einer Fanfiktion. Am Genres lässt sich ablesen, was man von einer Geschichte zu erwarten hat - ist sie unter dem Genre Humor eingetragen, wird der Text darauf abzielen, den Leser zum Lachen zu bringen; ist das Genre Horror, so wird man sich bei der Geschichte wahrscheinlich gruseln.

Dieser Artikel bezieht sich speziell auf Prosa-FF.

Wichtige GenresBearbeiten

Selbst in der Literatur, die man auf dem Buchmarkt findet, ist es nicht immer einfach, nach Genres zu unterscheiden - ein Buch allein auf bestimmte Genrekonventionen hin zu beurteilen würde die Fantasie und Kreativität des Autors enorm einschränken. 

Auch bei Fanfictions setzen sich gemischte Genres mehr und mehr durch. Auch wird bei der Angabe des Genres eher darauf geachtet, dass dieses vor allem die Handlung beschreibt, da das Setting ja ohnehin vorgegeben ist. Anders so bei Original Fics, in denen das Setting vom Autor entwickelt wird und für die Leserschaft nach diesem Aspekt einsortiert wird. Aus diesem Grund sollen beide Kategorien hier ausgeführt werden.

Unterschieden nach HandlungBearbeiten

Die Geschichte folgt einem bestimmten Muster, greift Elemente und konventionelle Versatzstücke des Genres auf oder möchte eine bestimmte Stimmung erzielen. Das Setting ist dabei egal, solange der Zuschauer eine bestimmte emotionale Reise durchmacht. Kann oft gemischt sein.

  • Abenteuer: Der Protagonist oder mehrere davon machen sich auf eine Reise, um ein bestimmtes (mehr oder weniger konkretes) Ziel zu erreichen. Im Mittelpunkt der Handlung stehen meistens Hindernisse, die überwunden werden müssen, denkwürdige Begegnungen, Kämpfe oder fremdartige Umgebungen. Sub-Genres sind z.B. der Reiseroman oder der Mantel-und-Degen-Roman.
  • Angst: Sehr düstere Geschichten mit deprimierenden Wendungen und finsteren Gedanken meistens einer Person.
  • Bildungs-/Entwicklungsroman: Eine Hauptfigur, die oft im Widerspruch zu ihrer Umgebung steht, lernt ihren eigenen Weg zu gehen und sich mit ihrer Umwelt irgendwie auseinanderzusetzen. Der Fokus liegt weniger auf einem spannenden Plot und weltbewegenden Ereignissen als auf den Figuren und wie sie die Welt sehen lernen. Nicht zu verwechseln mit bloßer Charakterentwicklung.
  • Drama: Die Charaktere werden von Schicksalsschlägen gebeutelt und müssen sich irgendwie durchboxen. Ungewiss ist, ob sie es unbeschadet schaffen oder nicht.
  • Erotik: Im Internet häufig als Lemon / Lime bezeichnet - Charaktere führen sexuelle Aktionen aneinander durch, entweder graphisch (Lemon) oder angedeutet (Lime). Es muss nicht ausschließlich um Sex gehen (andernfalls hat man schnell PWP), aber die sexuelle Beziehung zwischen den Charakteren nimmt doch eine zentrale Rolle ein.
  • Horror: Grusel- und Schockmomente en masse und die Nachtseiten der menschlichen Psyche. Entweder unmenschlich und phantastisch oder allzu real - das Ziel ist es, dem Leser Angst zu machen und ihn zu verunsichern.
  • Humor:  So etwas wie das Gegenteil von Horror - der Leser soll lachen oder zumindest schmunzeln können und seine Angst vergessen. Menschliche Schwächen werden lächerlich gemacht, hohe Themen durch den Kakao gezogen oder peinliche Situationen heraufbeschworen.
  • Krimi: Ein Verbrechen geschieht, und niemand - außer vielleicht in Ausnahmefällen der Leser - kennt den Täter. Die Geschichte beschreibt, wie die Ermittler den Fall aufklären und dem Täter auf die Spur kommen. Auch wird beschrieben, welche Motive es für das Verbrechen gibt und wie diese Motive entstehen.
  • Mystery: Übernatürliche und paranormale Phänomene passieren, Rätsel häufen sich, und Antworten werden gesucht, aber selten gefunden. Da Aliens oder Geister vorkommen, wird es gelegentlich der Horror- und Fantasyecke nahe gestellt.
  • Parodie
  • Romanze: Das Liebesleben und andere zwischenmenschliche Beziehungen der Charaktere stehen im Mittelpunkt und bestimmen die Handlung. Das Ziel ist der Aufbau oder Fortbestand oder sogar nur die bloße Darstellung einer romantischen Beziehung und der damit verbundenen Emotionen.
  • Suspense / Thriller: Das Ziel des Autors ist Spannung - von der ersten bis zur letzten Zeile steht der Leser unter Strom, die Handlung lebt von Ungewissheiten und Gefahren. Überschneidet sich mit Abenteuer und Horror, ist aber oft mondäner und weniger auf Angst bezogen.

Unterschieden nach SettingBearbeiten

Fantasy: Bearbeiten

Fantasy ist eigentlich ein Oberbegriff, der früher alle Sorten von wunderbaren oder irrealen Ereignissen umschreiben konnte, d.h. auch Horror, Zeitreisen oder Märchen. Im englischen Sprachraum gibt es verschiedene Sub-Genres: 

  • Animal Fantasy: Die Menschen werden durch vermenschlichte Tiere ersetzt, die dennoch ein paar ihrer tierischen Eigenheiten behalten. Im Gegensatz zur Tierfabel steht keine Moral im Vordergrund, sondern die Lebenswelt der Tiere. Kann entweder sehr naturalistisch sein (Watership Down) oder die Welt der Tiere zu einem mittelalterlich-magischen Baukasten machen (Redwall).
  • Contemporary oder Urban Fantasy: Es gibt einen klaren Realitätsbezug, doch magische Elemente erscheinen darin. Oft gibt es zwei verschiedene Dimensionen mit eigenen Regeln, oder unsere reale Welt hat verborgene Untergründe, in denen magische Elemente wirklich existieren. 
  • Dark Fantasy: Düsteres und Unheimliches vermischt sich mit der Welt der Fantasy und unserer realen Welt. Es tendiert zum Horror-Genre, hat aber einen größeren Anteil an Übernatürlichem.
  • High Fantasy: Eine mittelalterliche oder archaische Welt steht im Widerstreit mit einer bösen Macht. Hat meistens eine hohe Queste zum Inhalt oder beschäftigt sich mit den magischen Begebenheiten der Fantasy-Welt.
  • Low Fantasy: Bezeichnet eigentlich Geschichten wie die Abenteuer von Conan, dem Barbaren, die in alten Pulp-Magazinen erschienen. Unterscheidet sich von High Fantasy durch eine weniger klare Trennung von Gut und Böse innerhalb der Welt, weniger hoher Stoffe und komplizierter Magie, und einen moralisch nicht unbedingt einwandfreien Helden. 
  • Märchen: Eine eher kurze Geschichte mit wunderbaren Elementen und einfach gehaltenen Figuren, die immer nur eine (allumfassende) Emotion auf Zeit kennen. Das Märchen spielt in einer zeitlosen Welt und hat klare Definitionen von Held und Schurke. Kunstmärchen (vgl. etwa die Märchen von H.C.Andersen oder die Geschichten der Romantiker) sind für gewöhnlich ausführlicher, haben komplexere Figuren und ausführlichere Beschreibungen.
  • Pseudohistorische Fantasy: Die Geschichte spielt in einer früheren Phase unserer Welt, als der Glaube an Magie noch allgegenwärtig war. Historische oder sagenhafte Gestalten wie König Artus und Merlin kommen vor; Sagenstoffe werden neu erzählt, doch in einer bestimmten Epoche an realen Orten verankert.
  • Science Fantasy: Fantasy- und Science-Fiction-Elemente halten sich die Waage; fremdartige humanoide Völker leben Seite an Seite mit magischen Wesen, doch anstatt Magie sind (häufig wundersame) Naturgesetze am Werk. Bekanntestes Beispiel ist Star Wars. 
  • Social Fantasy: Sozial- und gesellschaftskritische Themen wie Armut, Rassismus oder Politik werden in einem fantastisch anmutenden Setting angesiedelt und besprochen.

Science Fiction:Bearbeiten

Im Gegensatz zur Fantasy betrachtet Science Fiction häufig unsere Realität und entwirft eine Vision davon, was in ihr möglich und wahrscheinlich oder auch nur spekulativ ist. Es wird unterschieden zwischen  oder Soft Science-Fiction, die technische Errungenschaften nur als Hilfsmittel benutzt, um Geisteswissenschaften wie Politik,    Auch hier - Schock aller Schocks - gibt es Sub-Genres:

  • 'Hard Science-Fiction:' Beschäftigt sich sehr genau mit naturwissenschaftlichen Errungenschaften und spinnt ihre Möglichkeiten weiter. Roboter, die Erschaffung künstlichen Lebens, oder andere Dimensionen werden auf einem aktuellen Wissensstand behandelt.
  • Soft Science-Fiction: Hier ist Technik oft nur ein Hilfsmittel oder Nebenelement. Es stehen politische, ethische oder andere geisteswissenschaftliche Themen im Vordergrund.
  • Space Opera: Vor einer futuristischen Kulisse spielen sich Dramen verschiedener Genres ab.
  • Steampunk: Verwandt mit Science Fantasy, aber eher auf unsere Weltgeschichte bezogen. Dekor und Technik des Viktorianischen Zeitalters werden aufgegriffen und mit futuristischen oder zumindest anachronistischen Elementen versehen.
  • Utopien / Dystopien: Behandelt sich mit einer - vielleicht nur hypothetischen - Zukunft, die entweder perfekt oder schauerlich erscheint, und welche Nebenwirkungen auftreten.
  • Zeitreisegeschichten: Mithilfe technischer Hilfsmittel reist der Held in die Vergangenheit oder Zukunft, muss dabei aber die Regeln des Zeit-Raum-Kontinuums bedenken. Kann auch unter Fantasy fallen, wenn die Reise magisch/traumartig bedingt ist

Historisch / GeschichteBearbeiten

Ein Zeitalter oder eine Kultur der Erdgeschichte, die vor der Geburt des Autors liegt, wird aufgegriffen und möglichst akkurat, aber am Ende doch subjektiv beschrieben. Auch die Figuren denken und handeln größtenteils dem damaligen Weltbild entsprechend, wobei bei den Identifikationsfiguren häufig Ausnahmen einfließen, um sie sympathischer zu machen. Eine Geschichte im historischen Setting kann ohne weiteres jedes Handlungsgenre behandeln, doch nicht jede dieser Geschichten hat den Stellenwert eines historischen Romans, der sich mit dem imaginierten Zeitalter stark auseinandersetzt.

Genregeschichten Bearbeiten

Ein bestimmter Heldentyp erlebt Abenteuer in einem bestimmten Genre, das wechselseitig durch Literatur und Film beeinflusst wurde. Obwohl diese Geschichten häufig in einem historisch inspirierten Setting spielen, ist dieses Setting doch durch Genrekonventionen zu stark romantisiert, um historisch genannt genannt zu werden. Dazu gehören Wild-West-Geschichten, Ritterromane oder Piratengeschichten. Auch Abenteuer á la Indiana Jones, die im Setting der 30er Jahre spielen, oder Film Noir können in diese Kategorie fallen.

Meistens folgen diese Geschichte in die Kategorie "Abenteuerroman", wenn sie nicht das Genre erweitern oder leicht auf die Schippe nehmen. Im Fall des Ritter- und manchmal auch des Piratengenres (siehe Fluch der Karibik) tendiert sie zu phantastischen Elemente.

Zeitgenössisch Bearbeiten

Das, was man manchmal auch "realistische" Literatur nennt, obwohl es eigentlich keinen höheren Anspruch darauf hat, zumindest was das Setting angeht. Es ist einfach nur eine zeitgenössische Geschichte, die auf Elemente vertraut, wie sie die Leser gut kennen. Wenn die Zeit voranschreitet, mag es für den Leser wie ein historischer Roman vorkommen, doch das ändert nichts an der Tatsache, dass der Autor diese Zeiten selbst erlebt hat und ihre Probleme beschreibt.

In FF-Archiven wird dieses Setting-Genre - wie eigentlich fast überall - meist nicht extra aufgeführt. Bei Alternate-Universe-Stories in einem Fantasy-basierten Fandom kann es aber notwendig sein, darauf hinzuweisen.

Spezielle FF-Genres Bearbeiten

Es gibt einige spezielle Genres, die in dieser Form vor allem in Fanfics praktiziert werden - oft zu dem Punkt, dass sie klischeehaft sind, aber trotzdem beliebt.

  • AU: Steht für Alternate Universe und wird ganz speziell bei Fanfics angewendet. Entweder wird ein Ereignis in der Chronologie des Canons verändert und beeinflusst damit spätere Ereignisse (es führt zu der Entstehung eines Altraverse), oder die Figuren des Canons werden in ein anderes Setting versetzt, womit sich auch die Handlung und der allgemeine Ton stark verändern kann. Diese Form kann auch in größeren Comicbuch- oder TV-Franchises erscheinen, um den Fans etwas Frisches und Neues zu geben.
  • Animalized / Humanized: Die Figuren aus dem Original werden von Menschen in Tiere oder von Tieren in Menschen umgewandelt. Ist eigentlich hauptsächlich bei FanArt zu sehen, wird aber im Glossar von Fanfiktion.de aufgeführt und taucht auch manchmal im Doujinshi-Bereich von Animexx auf. [1]
  • Challenge: Entstehen im Rahmen eines Wettbewerbs oder eines sogenannten Puzzleprojektes: Eine Gruppe von Foren-Mitgliedern schreibt Geschichten, die bestimmte Vorgaben erfüllen müssen: ein bestimmter, einzigartiger Gegenstand oder ein ausgewählter Satz müssen in der Geschichte eine Rolle spielen - je besser die Welt um ihn aufgebaut ist, umso besser.
  • Crackfic: Der Leser muss vermuten, dass der Autor unter Drogen war - Figuren aus dem Canon werden in eine absurde Situation geworfen, sinnlose Konstellationen werden aufgebracht oder Figuren sind einfach entsetzlich OoC. Ist in vielen Fällen Geschmackssache, aber oft auch für Lacher gut.
  • Curtain-Fic: Eine noch recht unbekannte Bezeichnung für Geschichten, die sich mit Sesshaftigkeit beschäftigen. Wird so genannt, weil die Figuren häuslichen Pflichten wie dem Kauf von Vorhängen nachkommen,[2] sie spielen aber häufig auch post-canon, wenn im Canon der "Vorhang" schon längst gefallen ist.
  • Dark-Fic: 1) Eine Geschichte, in der die guten Figuren aus dem Canon böse werden. 2) Die bösen Figuren aus dem Canon spielen die Hauptrolle.[3] 3) Eine Unterform oder andere Bezeichnung für das Angst-Genre (siehe oben) oder das Drama, nur häufig mit schlimmeren oder grausameren Szenarien verbunden.
  • Denial Fic: Ein Ereignis aus dem Canon, entweder ein Tod oder ein Pairing o.ä., wird vom Autor verleugnet oder ignoriert.
  • Episode Addition: Geschichten, die an einer speziellen Folge einer Serie anknüpfen, die meist mitten in der Timeline der Serie liegt. Die Kenntnis dieser Episode wird vorausgesetzt. Muss nicht unbedingt mit dem Canon übereinstimmen.
  • Established Relationship: Das Hauptpairing lernt sich nicht erst im Laufe der Geschichte kennen, sondern ist bereits vor Beginn der Geschichte zusammen gewesen.
  • First Time: Speziell für One-Shots oder kurze Geschichten reserviert - eine Figur aus dem Canon erlebt ihre erste große Liebe und ihr erstes Mal.
  • Fixing Fic: Ein für den Autor unbefriedigendes Ereignis aus dem Canon wird von diesem gefixt. Überbegriff für Denial Fic oder Resurrection Fic, bezieht sich aber oft auch speziell auf die Richtigstellung eines Pairings.
  • Fluff: Eine Geschichte zum Gutfühlen, es herrscht Harmonie und alles ist Friede, Freude, Eierkuchen.
  • Gen: Geschichten, in denen romantische Beziehungen nur am Rande vorkommen, weil andere Dinge im Mittelpunkt stehen.
  • Het / Hetero: Geschichte nur mit heterosexuellen Pairings. Bezieht sich grundlegend auf eine Romanze.
  • Missing Scene: Ähnlich wie Episode Addition, setzt dieses Genre die Kenntnis einer bestimmten Episode aus dem Original voraus. Hier jedoch wird eine im Original ungesehene oder unerklärte Szene ausgestaltet.
  • MMFF / Mitmachfanfiktion: Ein Spielleiter bietet den Lesern an, ihre eigenen Charaktere zu einem bestimmten Fandom zu entwerfen und in seiner Geschichte antreten zu lassen. Der weitere Einfluss auf das Verhalten ihrer Figuren kann je nach Spielleiter variieren.
  • MSTing / MST3K: Dazu eigener Artikel.
  • Musefic: Ein Autor führt ein Gespräch mit seiner Muse, manchmal auch mit seinen Lieblingscharakteren oder dem mystischen Plot Bunny.
  • Post-Canon: Eine Bezeichnung für alle Geschichten, die nach dem Ende des Canons spielen. Die Kenntnis des Endes wird vorausgesetzt, allerdings gibt es auch Geschichten, die bereits vor dem Ende der Serie geschrieben wurden und daher die eigene Zukunftsvision behandeln, die mit dem Canon nicht mehr übereinstimmt. Ähnlich gibt es den Pre-Canon, der vor dem Anfang des Canons spielt. Prequels und Sequels sind Unterkategorien, haben aber häufig eine Charaktere mit dem Canon gemeinsam oder erweitern den Konflikt des Canons in die eine oder andere Richtung - sie erfordern deshalb eine vollständige Kenntnis der Geschichte.
  • Res(urrection) Fic: Eine Fixing Fic, in der ein toter Charakter wieder zum Leben erweckt wird, um einen Ausgangspunkt für neue Abenteuer zu geben.
  • Revenge Fic: Selbstironische Geschichten, in denen die Figuren aus dem Canon den Fanfiction-Autor besuchen kommen, um sich für Mißhandlungen in diesen Fanfics zu rächen.
  • Sap: Kommt von engl. sappy, was "kitschig" und "rührselig" bedeuten kann. Ähnlich dem Fluff, aber nicht immer ganz so Friede, Freude, Eierkuchen.
  • Schmerz / Trost: engl. Hurt & Comfort. Ein Charakter hat eine schwere Entwicklung durchgemacht und wird durch einen anderen Charakter getröstet. Kann düsterer und romantischer Natur sein - und ist es auch häufig - und in eine Erotikszene münden, muss es aber nicht.
  • Script / Drehbuch: Eine Geschichte, die im Stil eines Drehbuchs / Theaterdramas geschrieben wird d.h. mit klar zugeordneten Dialogen und wenigen Regieanweisungen für Setting und Aktionen. Sollte unterschieden werden vom Chatstil, der allgemein verboten ist.
  • Self Insert: Eine Person aus unserer Realität (etwa der Autor selbst) tritt in eine literarische oder filmische Welt ein und erlebt dort eigene Abenteuer.
  • Slash: Gegenteil von Het, d.h. es kommen homo- oder bisexuelle Beziehungen vor.
  • Songfic: Siehe eigener Artikel.
  • Spin-off: Eine "Auslagerung" von Ideen oder Charakteren in eine eigene Geschichte. Im Falle einer FF werden Szenen oder Charaktere, die in der Fanfic nicht viel Platz erhalten haben, gesondert erzählt.
  • Whump: Einer oder mehreren Figuren geschieht etwas Schreckliches. Von diesem Schockmoment ausgehend beschreibt der Autor, wie sie damit umgehen.

Quellen Bearbeiten

  1. http://www.fanfiktion.de/p/hilfe_glossary/0#index-g
  2. http://www.fanfiktion.de/p/hilfe_glossary/0#index-g
  3. http://www.fanfiktion.de/p/hilfe_glossary/0#index-g

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